Welches Spiel bei welchem Gegner?
Im Artikel Spielercharaktere haben wir Euch schon die verschiedenen Spielertypen vorgestellt und welche Schwächen bzw. Stärken diese haben. Deswegen versteht es sich fast von selbst, dass man gegen verschiedene Gegner auch verschiedene Spielweisen an den Tag legen muss.
Maniac:
Zu aller erst muss gesagt werden, dass gegen diese Spieler die beste Strategie ist, gar nicht gegen sie zu spielen. Ist dies nicht möglich, d.h. wir sitzen mit einem oder mehreren am Tisch, dann gibt es einige Faktoren zu beachten.
- Spielen wir gegen einen Maniac, dann ist dies wohl der schlechteste Zeitpunkt für Experimente in unserem Spiel. Gegen diesen Spielertyp empfiehlt sich das fehlerfreie Standardpoker.
- Der Maniac ist meistens daueraggressiv d.h. er wird seine Karten ungern folden und betten wie ein Wilder. Für unser Spiel heißt dies: haben wir selbst eine starke Hand, dann müssen wir ihn “massiv” unter Druck setzen. Wer ungerne Continuation Bets spielt oder generell ein ängstlicher Spieler ist, der wird gegen diesen Spieler verlieren.
- Nicht Tilt gehen, bzw. sich rächen wollen für verlorene Pots oder gar seinen Spielstil annnehmen. Laufen wir heiß, so werden wir selbst vom Favoriten zum underdog.
- Im Zweifel den Tisch wechseln wenn wir nicht klar kommen bzw. uns unwohl fühlen.
Callingstation:
Ein genauso schlechter Pokerspieler wie der Maniac ist die sogenannte Callingstation. Wie der Name schon vermuten lässt, muss die CS fasst zwanghaft mitlimpen, nur um den Flop zusehen. Aber es gibt einige wesentliche Unterschiede:
- Die Callingstation ist nicht so aggressiv wie der Maniac, sprich wir können den Pot schön aufbauen wenn wir eine starke Hand halten, denn er wird sich von seiner Hand nicht trennen und immer callen.
- Er wird nicht großartig betten oder raisen aber dafür am laufenden Band callen. Deswegen bei einem Check seinerseits nicht automatisch eine Schwäche bei ihm annehmen.
- Deswegen auch keine großartigen Bluff, Semi Bluff oder Stealversuche durchführen.
- Er hat eine sehr große Handrange.
- Im Gegensatz zu Maniacs freuen wir uns auf Callingstations am Tisch, denn langfristig sind sie reine Sparbüchsen für uns.
Weak tight:
Der weak-tighte Spieler ist der Feigling unter den Pokerspielern. Er ist die Schüchternheit in Person und das genaue Gegenstück der beiden oben beschriebenen Spielertypen. Um gegen ihn zu gewinnen müssen wir dies beachten:
- Er hat eine sehr kleine Handrange. Wenn er mitspielt, dann spielt er höchstwahrscheinlich eine Premium Preflop Hand.
- Gegen einen Raise foldet er zumeist, wenn nicht, siehe vorige Zeile. Deswegen ist er ein gutes Steal Opfer.
- Bluffs sollte man gegen diesen Typ öfters spielen und durchziehen.
Wenn du bereits genug gelernt hast, dann hol dir doch gleich den








